Pflege Napoleonshut

Foto: M.Thumm
Foto: M.Thumm

Sa. 15.1. - Am Napoleonshut im Ried waren wieder zwei Bäume in den Bach gestürzt. Da uns dieses Mal der Unimog mit der Seilwinde nicht zur Verfügung stand, haben wir die Stämme und Äste, die den Durchfluss des Baches behinderten, von Hand zersägt und heraus gezogen. Trotz der winterlichen Temperaturen kam auch die Wathose zum Einsatz, damit wir auch aus der Mitte des Baches die Äste entfernen konnten. Den großen Baum im Bild haben wir nicht geschafft, aber er behindert den Durchfluss auch nur unwesentlich und ist ein guter Ansitz für Eisvogel und Graureiher. An anderer Stellen liegen aber weitere Äste im Bach, sodass wir nochmal einen Arbeitseinsatz einplanen werden - Simon.

Pflege Felsenbank

Foto: A.Buck
Foto: A.Buck

Am Sa. 27.11. führten wir ein Pflege an der Felsenbank oberhalb von Weiler durch. Dort gibt es zwischen der Felsenbank und der Küssenden Sau Überreste der alten Magerwiese, die die Hänge des Blautals bedeckte, bevor diese wieder bewaldet wurden. Wir schneiden dort alle ein bis zwei Jahre die aufkommenden Büsche und Bäumchen zurück, um der Wiese und den dazugehörigen Wild-Blumen und -Kräutern eine Chance zu geben. Es gibt dort Vorkommen von Pfingstnelke, Immergrünem Felsenblümchen, Teufelskralle, Flockenblumen und einiges mehr. Davon profitieren auch die Insekten und Schmetterlinge, von denen uns besonders der Rote Apollo am Herzen liegt, den wir dort an der Felsenbank schon nachweisen konnten. Wir versuchen auch, die Rote Heckenkirsche, ein Strauch unserer Wälder und Waldränder, stehen zu lassen. Sie ist ein wichtige Futterpflanze für einen weiteren seltenen Schmetterling, von dem es hier noch Vorkommen gibt: der Blauschwarze Eisvogel. Dieser liebt sonnige und warme Vorkommen der Roten Heckenkirsche, und genau solche gibt es dort an der Felsenbank. Da diese ein beliebter Kletterfelsen ist, kamen auch einige Kletterer, um uns bei der Pflege zu helfen.
Die Spaziergänger und Wanderer freuen sich auch, da sie jetzt wieder einen guten Blick auf die Felsenbank haben, sobald sie durch das Felsentor der Küssenden Sau getreten sind - Simon.

Pflege Sauhüle

Foto: A.Buck
Foto: A.Buck

Am Sa. 23.10. und nochmal am Di. 26.10. haben wir an der Sauhüle eine Pflegeaktion durchgeführt. Wir haben im hinteren Teil die Wasserpflanzen entfernt und dann den Schlamm bis auf die abdichtende Lehmschicht abgeschaufelt. Das regelmäßige Abgraben vom Schlamm ist nötig, damit die Hüle nicht verlandet und völlig zuwächst. Durch die herabfallenden Blätter und auch aus der umgebenden Landwirtschaft gibt es einen Nährstoffeintrag in die Hüle, die das Wachstum der Wasserpflanzen fördert und zur Schlammbildung führt. Dieses Jahr war es nicht so trocken wie die letzten Jahre, sodaß wir bis an die Oberkante der Gummistiefel im Wasser standen. Ein bisschen anstrengender für uns, aber sehr erfreulich für die Amphibien und auch die Libellen und anderen Tiere, die auf der Alb auf das Wasser der Hülen angewiesen sind - Simon.



Willkommen beim NABU Blaubeuren

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

 

Beim NABU Blaubeuren ist ein Schwerpunkt unserer Arbeit die lokale Vogelwelt. Wir kümmern uns intensiv um Schutz und Erfassung von Wanderfalke, Uhu und Co. Dazu gehört die Zählung der Brutpaare, die Kontrolle der Nester und die Beringung der Jungtiere im Frühjahr.

 

Daneben leisten wir Pflegeeinsätze für unseren Schutzgebieten, z.B. für den Napoleonshut im Ried, den neuen Ried-Weiher, die Felsen im Blautal oder die Hülen auf der Alb.

 

Es gibt auch eine Kinder- und Jugendgruppe, welche sich einmal im Monat zu Arbeitseinsätzen oder Exkursionen trifft.


Wenn Sie sich vorstellen können für die Natur hier in Blaubeuren aktiv zu werden, schauen Sie doch einmal bei unseren monatlichen Treffen vorbei. Weitere Informationen erhalten Sie beim Vorstand oder indem Sie über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung treten.

Ein junger Uhu; Foto: S.Goedecke 2020
Ein junger Uhu; Foto: S.Goedecke 2020