Fledermäuse

Foto: A.Buck
Foto: A.Buck

Sa. 2.1.21 - Heute haben wir nochmal einige der kleineren Höhlen um Blaubeuren besucht, um zu schauen, ob dort Fledermäuse überwintern. Vorher hatten wir schon in der Sirgenstein-Höhle und im Glasfels geschaut, heute an drei Höhlen am Wachtfels oberhalb von Weiler. Im Glasfels fanden wir ein Mausohr, das aber wach war und nicht im Winterschlaf. In den anderen Höhlen waren keine Fledermäuse zu finden, aber sehr interessante Spinnen und auch einige Falter, z.B. Zackeneulen, die dort überwintern.

Höhlenkreuzspinne; Foto: A.Buck
Höhlenkreuzspinne; Foto: A.Buck

Wasservogel-Zählung

Wasseramsel, Foto: S.Goedecke
Wasseramsel, Foto: S.Goedecke

Sa. 14.11.20 - Heute haben wir uns an der landesweiten Wasservogel-Zählung beteiligt und in mehreren Gruppen die Wasservögel an Blau und Ach gezählt. An der Blau zählten wir 11 Arten, neben den häufigen Stockenten und Blässhühnern z.B. auch mehrere Wasseramseln, einen Eisvogel und eine Krickente. Gänse und Gänsesäger waren gar nicht zu sehen, und Kormorane und Reiher merklich weniger als bei der letzten Zählung vor 5 Jahren. Auch an der Ach sah es schlechter aus als beim letzten Mal, keine Teich- oder Blässhühner und weniger Wasseramseln. Für Überraschung sorgten vier Eisvögel bei Weiler und zwei Bekassinen bei Schelklingen.

Am 15. Januar wird noch einmal gezählt, wir hoffen, dass dann einige der fehlenden Arten wieder auftauchen.

Reiherente, Foto: S.Goedecke
Reiherente, Foto: S.Goedecke

Napoleonshut

Foto: A.Buck
Foto: A.Buck

Sa. 10.10.20 -  Unser Einsatz am Napoleonshut war leider dieses Jahr nicht mit gutem Wetter gesegnet. Aber trotz Regen und kalten Temperaturen konnten wir drei Baumstämme, die schon seit letztem Jahr im Bach lagen, herausziehen. Den größten zog der Unimog mit der Seilwinde raus, die anderen beiden schafften wir mit der Hand, nachdem Andreas sie mit der Kettensäge abgesägt hatte. Daneben gab es auch wie jedes Jahr viel Kraut, Brunnenkresse und ähnliches, zu entfernen, welches wir mit Rechen und Haken an langen Stangen aus dem Bach zogen.

Wozu die ganze Mühe? Der Napoleonshut ist einer der wenigen Stellen, an denen die Bachforellen der Blau noch ablaichen können und die junge Fische ohne Gefahr aufwachsen können. Dafür muss aber der Bach frei fließen können und darf nicht mit Wasserpflanzen zuwachsen. Deshalb befreien wir ihn jedes Jahr davon und erhalten den Forellen ihr Laich-Gewässer.



Willkommen beim NABU Blaubeuren

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.

 

Beim NABU Blaubeuren ist ein Schwerpunkt unserer Arbeit die lokale Vogelwelt. Wir kümmern uns intensiv um Schutz und Erfassung von Wanderfalke, Uhu und Co. Dazu gehört die Zählung der Brutpaare, die Kontrolle der Nester und die Beringung der Jungtiere im Frühjahr.

 

Daneben leisten wir Pflegeeinsätze für unseren Schutzgebieten, z.B. für den Napoleonshut im Ried, den neuen Ried-Weiher, die Felsen im Blautal oder die Hülen auf der Alb.

 

Es gibt auch eine Kinder- und Jugendgruppe, welche sich einmal im Monat zu Arbeitseinsätzen oder Exkursionen trifft.


Wenn Sie sich vorstellen können für die Natur hier in Blaubeuren aktiv zu werden, schauen Sie doch einmal bei unseren monatlichen Treffen vorbei. Weitere Informationen erhalten Sie beim Vorstand oder indem Sie über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung treten.

Ein junger Uhu; Foto: S.Goedecke 2020
Ein junger Uhu; Foto: S.Goedecke 2020