Bei sonnigem Wetter führten wir im oberen Tiefental eine Heckenpflege durch. Hecken müssen regelmäßig zurückgeschnitten werden, um besonders für Kleintiere ihre Schutzfunktion zu erhalten. In diesem Fall ging es besonders um das Freilegen eines sonnenbeschienen Hanges, um Reptilien wie Eidechesen und auch Insekten einen Ort zum Aufwärmen in der Morgensonne zu bieten. Die Aktion wird vom Biosphärengebiet koordiniert und es wird auch ein Steinriegel angelegt und Totholz ausgelegt - Simon
Heute haben wir am Napoleonshut, dem von uns gepachteten Bach am Naturfreundehaus, umgestürzte Bäume und Kronenmaterial aus vorherigen Fällungen aus dem Bereich der Quellen entfernt. Der Bach wird von 7 Quellen gespeist, und einige davon waren durch die von der Stadt veranlassten Baumfällungen vollständig von Ästen bedeckt. Diese haben wir enternt und auch angesammeltes Laub und Wasserkraut wieder aus dem Quellenbereich heraus gerecht. Im Moment wohnt ein Biber im Bach-Bereich, und der...
Heute haben wir am Napoleonshut, dem Bach am Naturfreundehaus im Ried, vier umgestürzte Bäume aus dem Wasser gezogen. Das gelang nur mit Hilfe der Seil-Winde von Danis Oldtimer-Unimog, mit der wir sie fast mühelos aus dem Wasser ziehen konnten. Daneben haben wir kleinere Äste und im Wasser wachsende Brunnenkresse aus dem Wasser entfernt. Mit unserer jährlichen Aktion halten wir den Bach frei fließend und erlauben es so den Bach-Forellen, ihn zum Ablaichen aufzusuchen. Hier können die...
Heute waren wir nochmal an der Felsenbank und haben den Rest der Fläche von Büschen und kleinen Bäumen freigeschnitten. Besonders im oberen Teil war es anspruchsvoll, wir mussten teilweise am Seil gesichert die Büsche aus den Felsen schneiden. Das Schnittgut dann über die Felsen bis zum Waldrand hinunter zu bugsieren war dann nochmal ziemlich mühsam. Zum Glück waren wir 8 Aktive und das Wetter hat auch bis zum Ende durchgehalten. So konnten wir mit den ersten Regentropfen zufrieden...
Heute, am World Cleanup Day 2023, sind wir mit 2 Booten die Blau herunter gepaddelt und haben allen Müll, den wir finden konnten, gesammelt. Es war nicht so viel wie sonst, aber 2 Säcke voll sind dann doch zusammen gekommen. Wir haben ihn vom Bauhof an der Eisenbahnbrücke vor Gerhausen abholen lassen - Simon.
Heute morgen haben wir zu dritt unterhalb der Felsenbank Sträucher zurückgeschnitten. Dort gibt es Überreste der alten Magerwiese, die die Hänge des Blautals bedeckte, bevor diese wieder bewaldet wurden. Wir schneiden dort alle ein bis zwei Jahre die aufkommenden Büsche und Bäumchen zurück, um der Wiese und den dazugehörigen Wild-Blumen und -Kräutern eine Chance zu geben. Im Oktober planen wir hier nochmal einen Einsatz, um den verbleibenden Rest der Fläche zu pflegen - Simon
Heute haben wir am Gerhauser Steinbruch Schlamm aus drei flachen Tümpeln heraus geschaufelt, um zu verhindern, dass sie ganz verlanden und austrocknen. Hier kommen die Gelbbauch-Unken gerne hin, um abzulaichen und wir haben beim Schaufeln Unken gesehen. Mit Eimern haben wir Wasser aus dem größeren Teich geholt und die Tümpel wieder etwas aufgefüllt - Simon.
Bei unerwartet schönem Wetter haben wir uns heute am Riedteich getroffen, um ihn fit für die Amphibien-Saison zu machen. Wir haben das Geländer gecheckt und repariert, das Ufer kontrolliert und uns am hohen Wasserstand gefreut. Neben dem großen Teich gibt es noch drei sehr kleine Becken, die vor allem für Gelbbauch-Unken gedacht sind. Diese mögen keine Predatoren wie Molche oder Libellen-Larven im Wasser, und wir leeren die kleinen Becken im Frühjahr aus, damit sie die Funktion von...
Bei unserem dritten Einsatz im Steinbruch oberhalb von Weiler haben wir jetzt auch den rechten Teil der Wand von Büschen und kleinen Bäumchen befreit. Dazu mussten wir von ganz oben abseilen, weil die Wand im rechten Teil zu steil für ein quer gespanntes Fixseil ist. Das war deutlich anstrengender als der linke Teil, und wir sind froh, die Pflege für dieses Jahr abgeschlossen zu haben. Jetzt warten wir auf den Roten Apollo-Falter, für den wir die ganzen Mühen auf uns genommen haben -...
Heute haben wir unsere Pflege im Steinbruch oberhalb von Weiler fortgesetzt. Diesmal ging es in die Wand im hinteren Teil des Steinbruchs. Am Seil gesichert sägten wir die auf dem Felsband aufkommenden Büsche und Bäumchen ab, um wieder mehr Licht an die Wild-Blumen und -Kräuter im Felsen zu lassen. Das Felsband ist ein potentielles Habitat für den Roten Apollo-Falter, der hier in den vergangenen Jahren auch schon vereinzelt gesichtet wurde. Er benötigt steile, felsige Hänge mit Aufwind...